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Sanierung einer Scheune und teilweise Umnutzung zu Büro

place
Schleißbergstraße 46, 01896 Ohorn

Ursprüngliche Nutzung

Wohnen & Geschäft - Scheune

Erfolgreiche Sanierungskonzepte

Ausführung einer Aufsparrendämmung aus Hanffasern auf der alten Dachschalung; Einsatz neuer Holzfenster mit Isolierverglasung/ teilweise Aufarbeitung und Ertüchtigung durch neue Innenfenster als Kastenfenster; als Heizsystem wurde die bereits für das Wohnhaus genutzte Wärmepumpe mit 2 Erdsonden verwendet, als Heizflächen wurde die gesamte Büronutzungseinheit mit Fußbodenheizung versehen

Bei der Sanierung wurden nachhaltige und ressourcenschonende Materialien verwendet: Lehmputz an Außenwänden, neuen Trockenbauwände wurden alle mit Hanffaserdämmung ausgeführt, teilweise mit Gipskarton, teilweise mit den geborgenen Dielen des alten Scheunenbodens bekleidet; der Anstrich der geputzten und mit Gipskarton bekleideten Wände erfolgte mit Silikatfarbe bzw. Sumpfkalkfarbe; Aufsparrendämmung aus Hanffasern

Informationen

Gebäudezustand

saniert

Baulicher Zustand/Bauschäden

Sonderpreis für Ökologisches Bauen des Sächsischen Landeswettbewerbs für Ländliches Bauen 2015: Alte Bauteile wurden weitestgehend erhalten und aufgearbeitet und so wieder nutzbar gemacht. Neben den traditionellen Baustoffen Ziegel, Naturstein und Holz wurde Naturmaterial, wie Hanf für die Dämmung, Linoleum für den Bodenbelag und Mineralfarben verwendet

Kategorie

herausragendes Konzept

Objekt-Nr.

709

Ort

Schleißbergstraße 46, 01896 Ohorn

Beschreibung

Bei dem Projekt handelt es sich um die Sanierung einer denkmalgeschützten Scheune und deren teilweise Umnutzung zum Büro. Das Grundstück ist im September 2005 in das Eigentum der Bauherren übergegangen. Die Sanierungsarbeiten des darauf befindlichen Wohnhauses wurden im Mai 2008 abgeschlossen. Danach wurden Arbeiten auf dem Grundstück ausgeführt (Zaunbau, Anlegen von Granitpflasterflächen und Trockenmauern, Anlegen eines Gemüsegartens). Im Jahr 2010 wurde mit der Sanierung und dem Umbau der Scheune begonnen. Die Baumaßnahme an der Scheune wurde im Jahr 2014 abgeschlossen. Ein Großteil der Bauarbeiten wurde in Eigenleistung ausgeführt.

Baujahr

vor 1870

Nutzung

Derzeitige Nutzung

Nutzung als Büro und Werkstatt

Geschichte

Zur Zeit des Erwerbs stellte sich der Zustand der Scheune wie folgt dar. Das Erdgeschoss verlief über zwei Ebenen. Im Bereich der schmaleren unteren Ebene gab es links der Eingangstür einen Kohleschuppen und rechts der Eingangstür einen Werkstattbereich. Die höhere Ebene mit der Wagenzufahrt war als Abstellraum zuletzt genutzt. Über zwei Stiegen mit einem Zwischenboden erreichte man den Scheunendachraum, welcher als Heu- und Getreideboden genutzt wurde. Südlich gab es noch einen massiv gebauten ehemals als Hühnerstall genutzten Anbau.

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