Sanierung und Umbau eines denkmalgeschützten Einfamilienhauses
Ursprüngliche Nutzung
Wohnen & Geschäft - Wohnhaus
Erfolgreiche Sanierungskonzepte
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Kontakt aufnehmendiverse Maßnahmen zur energetischen Sanierung; darunter neues Heizsystem (Wärmepumpe mit zwei Erdsonden), Wärmedämmung der Fassaden, Fenster teilweise aufgearbeitet/ nachgebaut, Ausbildung mit zusätzlichem Innenfenster als Kastenfenster für bessere Wärmedämmung, Zwischensparrendämmung im Dach
bei der Sanierung wurde großer Wert auf nachhaltige/ressourcen schonende Materialien gelegt; Fußbodenaufbau mit Hanf-Trasskalk-Estrich auf Sauberkeitsschicht, Außenwände neues Lehmfachwerk, Fachwerkkonstruktion nach historischem Befund, Ausfachung mit Hanf-Lehmsteinen, zur verbesserten Wärmedämmung innere Vorsatzschale ebenfalls aus Hanf-Lehmsteinen; im Dach Zwischensparrendämmung aus Hanffasermatten; die Wandoberflächen sind innen mit Kasein bzw. im Bad mit Silikatfarbe gestrichen; außen mit Sumpfkalkfarbe. Die Türen sind zum Teil Bestand, zum anderen Teil aus einem anderen Haus, welches saniert wurde, gerettet. Die neue Hauseingangstür ist nach historischem Foto vom Haus gebaut
Informationen
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Kontakt aufnehmen- Gebäudezustand
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saniert
- Baulicher Zustand/Bauschäden
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Zustand nach Sanierung/ Umbau: Keller: Unverändert EG: Die wesentliche Grundrissstruktur ist erhalten geblieben. Wohnzimmer Richtung Süden: Fußbodenaufbau mit Hanf-Trasskalk-Estrich auf Sauberkeitsschicht, Fußbodenheizung und Dielenfußboden; Außenwände neues Lehmfachwerk, Fachwerkkonstruktion nach historischem Befund, Ausfachung mit Hanf-Lehmsteinen, zur verbesserten Wärmedämmung innere Vorsatzschale ebenfalls aus Hanf-Lehmsteinen; Fenster teilweise aufgearbeitet/ nachgebaut, Ausbildung mit zusätzlichem Innenfenster als Kastenfenster für bessere Wärmedämmung, profilierte Blendrahmen nach historischem Befund; Decke Bestand (aufgearbeitet); Ofen Bestand (neu gesetzt mit neuer Schamotte); Raumhöhe ca. 2,00m Stube Richtung Norden als Schlafzimmer: Fußbodenaufbau Beton auf Sauberkeitsschicht (wegen anliegender Feuchtigkeit), Schaumglas, Heizestrich und Fliesenbelag; Außenwände Bruchstein (Bestand). Zum Austrocknen der Außenwand zusätzliche Sockelheizung (sowie außen Drainage). Fenster Bestand mit zusätzlichen Innenfenstern als Kastenfenster. Decke Bestand. Raumhöhe ca. 2,20m. Gäste-WC: von nördlicher Stube abgeteilt, Ausführung wie Schlafzimmer. Ausstattung WC, Handwaschbecken, Waschmaschine, Ausguss. Anbau (auf Grundmauern des alten Anbaus): Küche mit Glastrennwand undaufgearbeiteter Tür zu Flur; Fußboden wie Schlafzimmer, jedoch Belag Handstrichziegel. Außenwände Hochlochziegel mit Holzfaserplattendämmung und Holzverschalung; Holzisolierglasfenster; neue Holzbalkendecke; Raumhöhe ca. 2,30m. Flur: Fußboden wie Küche; zusätzlicher historischer Kanonenofen; Fenster, Wände und Decke wie Wohnzimmer. Holztreppe ins DG neu mit flacherem Steigungsverhältnis; Raumhöhe ca. 2,30m. DG: Das Dachgeschoss wurde abgetragen und der First des neuen Daches um 75cm gehoben, daraus ergibt sich eine um 4° steilere Dachneigung. Dabei wurde auch die Kehlbalkenlage auf ein lichtes Maß von ca. 2,40m gehoben. Über der bestehenden Abseite (im EG neue Nutzung als Küche) wurde ein dritter Giebel errichtet (selbe Trauf- und Firsthöhe wie das neue Hauptdach).Zwischensparrendämmung aus Hanffasermatten. Die Dachdeckung erfolgte mit Schiefer, zum Anbau mit durchgedeckten Kehlen. Im Dachgeschoss entstanden so 3 Kinderzimmer und 1 Bad. 2 Kinderzimmer in Richtung Süden: Fußboden Dielenfußboden (Niveauausgleich bis zu 8cm); neuer Stahlüberzug, darauf Trockenbau-Trennwand; Außenwände Lehmfachwerk Bestand, darauf Holzfaserdämmung und Verschalung; Innenwände Fachwerk mit Holzlehmsteinen ausgefacht; Fenster nachgebaut, Ausbildung mit zusätzlichem Innenfenster als Kastenfenster für bessere Wärmedämmung, profilierte Blendrahmen nach historischem Befund; je 1 zusätzliches Dachflächenfenster; auf Dachschrägen wurde Wandflächenheizung aufgebracht und mit Lehmputz versehen; Raumhöhe ca. 2,40m. 1 Kinderzimmer Richtung Norden: wie Kinderzimmer, jedoch Außenwände neues Lehmfachwerk, Fachwerkkonstruktion nach historischem Befund, Ausfachung mit Hanf-Lehmsteinen, zur verbesserten Wärmedämmung innere Vorsatzschale ebenfalls aus Hanf-Lehmsteinen. Flur: wie Kinderzimmer Bad: Fußboden Heizestrich auf Holzbalkendecke, darauf Fliesenbelag; Außenwände neues Lehmfachwerk, darauf Holzfaserdämmung und Verschalung; zusätzlich Wandflächenheizung; Ausstattung WC, 2 Waschbecken, Dusche, Wanne. Als Heizsystem wurde eine Wärmepumpe mit 2 Erdsonden eingebaut. Der Hausanschlussraum befindet sich in der benachbarten Scheune. Im Zuge der Baumaßnahmen wurden die Hauptanschlüsse für elektrischen Strom und Trinkwasser sowie eine Regenwasserableitung neu verlegt. Die Elektroinstallation im Haus war zum Teil auf Putz verlegt und ist komplett erneuert worden. Das Haus ist innen und außen mit Lehm und Kalk ohne Zementzusatz geputzt. Die Wandoberflächen sind innen mit Kasein bzw. im Bad mit Silikatfarbe gestrichen; außen mit Sumpfkalkfarbe. Die Türen sind zum Teil Bestand, zum anderen Teil aus einem anderen Haus, welches saniert wurde, gerettet. Die neue Hauseingangstür ist nach historischem Foto vom Haus gebaut. Alle Zargen sind neu mit Profilierung nach historischem Befund.
- Kategorie
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Sanierungskonzept
- Objekt-Nr.
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708
- Ort
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Schleißbergstraße 46, 01896 Ohorn auf Karte anzeigen
- Beschreibung
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Bei dem Projekt handelt es sich um die Sanierung und den Umbau eines denkmalgeschützten Einfamilienhauses. Das Grundstück ist im September 2005 in das Eigentum der Bauherren übergegangen. Die Sanierungsarbeiten wurden im Mai 2006 nach Zusage einer Förderung durch das ALE (Amt für ländliche Entwicklung) begonnen. Die Baumaßnahme ist in großen Teilen in Eigenleistung ausgeführt worden. Der Umzug konnte im Juni 2008 erfolgen.
- Baujahr
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1839
- Nutzung
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Derzeitige Nutzung
Einfamilienwohnhaus
Geschichte
Zustand vor Sanierung: Keller: Bruchsteintonne EG: 1 große Wohnküche Richtung Süden: Ofenheizung, Dielenfußboden, Waschbecken (einzige Wasserentnahmestelle im Haus); Raumhöhe ca. 1,95m; Außenwände teilweise Lehmfachwerk/ Ziegelmauerwerk 1 kleine Stube Richtung Norden: Dauerbrandofen, Dielenfußboden; Raumhöhe ca. 1,95m; Außenwände Bruchsteinmauerwerk mit aufsteigender Feuchtigkeit. Flur mit Terrazzofußboden; Haustür Sprelacart; Brettwand als Raumteiler; Neigung der Treppe ins OG ca. 70° Anbau (2 Räume ohne Heizung): Stall und Trockenklosett; Stall mit zugesetztem Fenster und Betonfußboden, Wandhöhe an Traufseite ca. 1,50m, Außenwände Bruchsteinmauerwerk mit aufsteigender Feuchtigkeit. Trockenklosett mit nachträglich eingebautem WC, Betonfußboden; Wandhöhe an Traufseite ca. 1,50m, Außenwände Lehmfachwerk. DG: 2 Kammern ohne Heizung, Dielenfußboden, innere Dachstuhlbekleidung mit Brettern bzw. Spanplatten (keine Zwischensparrendämmung). Deckenhöhe ca. 1,85m. Zur zusätzlichen Belichtung gusseiserne Dachausstiegsfenster. Gesamtes DG Außenwände Lehmfachwerk. In südlicher Kammer Holzüberzug zum Abfangen der Deckenbalken schräg durch den Raum verlaufend. 1 kleine Abstellkammer, vom Treppenraum abgeteilt.
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